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Aargau - Neues Hundegesetz 4.5.2012

Neues Gesetz für HundehalterInnen

 
 
Das vom Aargauer Stimmvolk angenommene Hundegesetz und die vom Regierungsrat erlassene Hundeverordnung nun in Kraft. Zentrale Änderungen sind die strengeren Pflichten für Hundehaltende, die Abschaffung der Hundemarke und die Bewilligungspflicht für Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial. Zu den neuen allgemeinen Pflichten gehören unter anderem die Kotaufnahmepflicht, die örtlich begrenzte Leinenpflicht und die Meldepflicht.

"Gefährliche Hunderassen
Wer einen Hund mit erhöhtem Gefährdungspotential hält oder halten will, braucht eine Haltebewilligung des kantonalen Veterinäramtes. Zudem müssen die betreffenden Hundehaltenden einen besonderen Erzie-hungskurs besuchen und mit dem Hund eine Prüfung absolvieren. Auf der Liste figurieren der (American) Pit Bull Terrier, der American Staffordshire Terrier, der Bull Terrier und American Bull Terrier, der Staffordshire Bull Terrier und der Rottweiler.

Damit die Gemeindekanzlei die neuen Aufgaben wahrnehmen kann, muss sie zur erstmaligen Erstellung der neuen Hundekontrolle die Daten aller Hunde in der Gemeinde erheben. Alle Hundehaltenden sind deshalb gebeten, bis spätestens Ende April 2012 bei der Gemeindekanzlei vorzusprechen und den Sachkundeausweis (nur für Hunde die nach dem 1. September 2008 angeschafft wurden) und den Hundeausweis (Heimtierpass) vorzuweisen. Gleichzeitig ist die Hundetaxe 2012 von neu 115 Schweizer Franken zu bezahlen.

Weil es keine Hundemarke mehr gibt - die Identifikation erfolgt über den Chip - wird für die Hundetaxe ab 2013 jeweils im April eine Rechnung zugestellt. Deshalb müssen alle Mutationen (Abgang und Zugang von Hunden sowie Adressänderungen) sowohl der Gemeindekanzlei wie auch der ANIS-Datenbank (Website siehe unten) laufend gemeldet werden.
 
www.ag.ch
www.anis.ch
 
 
 
 
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